Häufige Fragen rund um Edelmetalle

Zahngold - Ist es immer sehr "wertvoll"?

Antwort: Von 0% bis 100% -  Beim Zahngold ist leider alles möglich.  Es zählt zu den hochkomplizierten Legierungen.

Kein einfacher Goldaufkäufer ohne aufwendiges Analyselabor ist in der Lage, den Edelmetallwert richtig zu bestimmen.
Wenden Sie sich deshalb gerade mit Dentallegierungen niemals an einfache Goldaufkäufer oder Juweliere, die nur Säureproben durchführen, sondern immer an Scheideanstalten. Um Dentallegierungen analysieren zu können, muss ein sehr hoher apparativer  Schmelz-, Homogenisierungs- und Messaufwand betrieben werden, sonst riskieren Sie  eine fehlerhafte, nicht wertgerechte Beurteilung Ihrer Legierung. Für Röntgenanalysen sind auch spezielle Berechtigungen erforderlich, die meist nur die Fach- und Scheidbetriebe leisten können.

Dentallegierungen gibt es oft auch ohne jeglichen Edelmetallinhalt. Es sind die sogenannten (NEM ) Nicht-Edelmetalllegierungen. Sie sind meist silbrig. Sie bestehen häufig aus Kobalt-Chrom-Molybdän Legierungen ohne jeden Recyclingwert. Diese können aber auch einmal vergoldet worden sein!
Auch gibt es völlig wertlose goldfarbene Legierungen. (sogenanntes R...Gold)
Andererseits gibt es auch silbrige Dentallegierungen mit besonders hohen Edelmetallanteilen. Goldfarbene Dentallegierungen sind (wenn sie nicht nur vom Labor vergoldet wurden,) meist goldhaltig bis hochgoldhaltig.
Sie sehen, hier sollten Sie wirklich nur den Fachbetrieb ranlassen!

Merke: Dentallegierungen können Edelmetallinhalte von 0-100% besitzen. Geben Sie deshalb Zahngold an einen Scheidbetrieb wie Aurum Edelmetalle, da Sie dort die Sicherheit haben, den korrekten Edelmetall-Wert als Auszahlung zu erhalten.

Bedeuten hohe Ankaufspreise im Internet auch immer beste Bezahlung?

Eine beliebte Leimrute ist der "Höchstpreistrick"  - Er lockt auf die Seiten der Goldaufkäufer. Die vermeintlichen "Höchstpreise" entpuppen sich dann später bei näherem Hinsehen oft nur als  Lockpreise.

Achten Sie einfach darauf, wen Sie fragen oder ansteuern. Einen seriösen Fachbetrieb erkennen Sie an der Auskunftsbereitschaft zu Fragen der Aufarbeitung und fachgerechten Analytik.

Hinweise zu unserer Analytik finden Sie auf unserer Hauptseite unter: aurum-edelmetalle.de/sm/unternehmen/analytik-messtechnik.html

Letztlich geben Goldankäufer ihre angekaufte Ware an die Scheideanstalten weiter, um die Verwertung durchzuführen. Da kann es sich für Sie lohnen, gleich direkt den Fachbetrieb aufzusuchen, wenn dort auch Privatverkäufer akzeptiert werden, so wie es bei Aurum Edelmetalle der Fall ist.

 

Gibt es Hinweise, wie ich Fälschungen aus Gold oder Silber selbst identifizieren kann?

Sie sollten sich bei besonderen "Schnäppchen" immer fragen, ob es sich um eine Fälschung handeln könnte. Generell muss gesagt werden, dass die Punz-Stempel für Gold (750, 585, 333) und Silber (800, 835, 925) über den Fachhandel erhältlich sind und daher auch immer wieder missbraucht werden.
Bei Aurum Edelmetalle® gibt es eine grosse Sammlung gefälschter Gegenstände, die in einer speziellen Vitine ausgestellt sind.

Natürlich kommt es aber immer auf den Einzelfall an und es kann hier kein allgemein gültiger Rat gegeben werden.

Ein Zeichen für gefälschtes Material kann es sein, wenn der vermeintliche Stempel nicht eingedrückt sondern erhaben erscheint, d.h. einfach mitgegossen wurde,z.B. wenn bei der Herstellung von Fälschungen geringster Aufwand betrieben werden soll. Silber- und Goldschmiede nehmen sich immer die Zeit, die hergestellten Stücke in einem eigenen Arbeitsgang zu stempeln. Dies bezeichnet man als Punzierung.

Aufgrund der in einem Scheidbetrieb vorhandenen Techniken lässt sich hier zuverlässig und  selbstverständlich verbindlich prüfen, um welches Material es sich in Ihrem Fall handelt. Die bei Aurum Edelmetalle® eingesetzten Analysetechniken sind dieselben, derer sich auch Kriminaltechnik oder  Zollbehörden bedienen.
Wenn Sie eine solche Analyse benötigen, rufen Sie uns einfach an: Telefon: 040-609 26 879-0.  Diese Beprobungen sind nicht sehr teuer.

Ich habe altes Tafelsilber, das keinen Stempel hat, aber aussieht wie echtes Silber. Das muss doch Silber sein?

Nein, leider nicht. Ungestempelte Gegenstände, die sich zwar verfärben, bzw. anlaufen wie richtiges Silber, sind dennoch meist nur versilbert. Versilberte Gegenstände liefern aber nicht genug Edelmetall im Scheidprozess, um wirtschaftlich aufgearbeitet werden zu können.

Silberstempel werden schon seit Jahrhunderten in verschiedener Ausformung verwendet. Häufig war dies nicht nur zur Markierung für die Schmiedemeister nötig, sondern auch zur Kennzeichnung für die Besteuerung.

Silberschmiede mussten in früheren Jahrhunderten ihrer Gilde/Zunft nachweisen, wieviel Silber für welche Gegenstände verarbeitet wurde.

Außerdem gab es über die Jahrhunderte und Länder hinweg immer wieder Besteuerungen der Wertgegenstände eines jeden Haushaltes oder bei der Einfuhr von Silber, die ebenfalls eine sichere Identifizierung notwendig machte und durch Beschau-Zeichen oder Prüfhinweise (Tremulier-Strich) im Silber-Gegenstand dokumentiert wurden.

Deshalb ist es höchst unwahrscheinlich, dass ein altes Stück nicht gestempelt wurde.

In Deutschland hergestellte Silbergegenstände werden seit 1888 mit 3 Stempeln gekennzeichnet: Halbmond und Krone für die Material-Angabe Silber, dazu der Feingehalt in Ziffern, z.B.  800, 835, 925.

Ich habe Silbergegenstände, die mit E.P.N.S. oder E.P.S gestempelt sind. Sie stammen aus England und mir wurde gesagt, das sei echtes Silber?

Es ist kein massives Silber, sondern eine spezielle Versilberung, die zu Beginn der industriellen Revolution in England erfunden wurde. Man war damals auf diese sparsame Methode, Silbergegenstände anzufertigen, sehr stolz und nannte sie "electro plated nickel silver" oder "electro plated silver". Sie ermöglichte einer Reihe von Menschen Zugang zu Silbergeschirr, die sich aufgrund des hohen Edelmetall-Preises solche Stücke nicht hätten leisten können.

Trotz des Namens handelt es sich nicht um Silber, sondern um eine Legierung aus Nickel, Zink und Kupfer. Es wurde nach der Anfertigung in einem elektro-galvanischen Verfahren eine Silberschicht aufgetragen. 

Je nach Hersteller kann die aufgetragene Silberschicht recht stark sein, weshalb dieses Tafelsilber über viele Jahre schön bleiben kann. Aber es lohnt sich leider kein eigener Scheidprozess.

 

Ich habe Silberbesteck oder Tafelsilber, das mit 1/0 gekennzeichnet ist. Ist das echtes Silber?

Nein, leider nicht. Diese Kennzeichnung wurde verschiedentlich Anfang des 20. Jahrhunderts für silberähnliche Legierungen verwendet, z.b. von WMF. Das Besteckteil ist ggf. noch versilbert worden. Es handelte sich in der Regel um nichtrostende Legierungen, heute auch als Cromargan oder ähnlich bekannt.

Wenn die Teile für Sie noch einen Gebrauchswert haben, dann bewahren Sie sie auf, denn es handelt sich immerhin um alte Stücke mit einem ideellen Wert, die später vielleicht einmal wertvoll werden könnten.

Welche Vorteile habe ich bei Aurum Edelmetalle?

- Sie umgehen den Zwischenhandel -

Beim Verkauf von Altgold, Zahngold,
edelmetallhaltigen Scheidgütern oder beim Kauf von Edelmetall-Barren oder Edelmetall-Speziallegierungen arbeiten wir unmittelbar mit Ihnen zusammen. Als Scheideanstalt bieten wir Ihnen eine Vielzahl von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Edelmetallen.

Aurum Edelmetalle ist als zertifizierter Hersteller/Produzent CE 0124 von Edelmetall-Spezialllegierungen ein kompetenter Partner, der Ihnen hervorragende Konditionen beim Ankauf bieten kann. Auch für Kleinstmengen und für Privatverkäufer - Sie können einfach unser Einsendeformular für den Postweg nutzen.

Unsere erfahrenen Mitarbeiter stehen Ihnen für jede Frage rund um Edelmetalle mit Rat und Tat zur Seite.
Rufen Sie uns einfach an Tel.: 040-609 26 89 - 0

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